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11.12.2017 08:44

 
 

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Antrag der CDU-Fraktion:

Bahnübergang Weck-Werke muss offenbleiben


Die CDU-Fraktion hat an den Rat der Gemeinde Alfter folgenden Antrag gestellt:

Die Pläne der DB Netz AG, den Übergang am Weck-Werk zu schließen, werden vom Rat der Gemeinde Alfter abgelehnt. Die geplante Beseitigung des Übergangs führt zu Verkehrsproblemen, unnötigen Umwegen und Einschränkungen für den öffentlichen Personennah- und den Schwerlastverkehr, die sich durch die zu erwartende Verkehrsentwicklung noch verstärken werden. Der geplante Bau einer Unterführung für Fußgänger und Fahrradfahrer kann diese Probleme nicht verhindern. Zudem besteht die berechtigte Sorge, dass eine Unterführung an dieser Stelle zu einem Angstraum werden kann.

Der Rat fordert alle am Verfahren Beteiligten auf, sich dafür einzusetzen, dass der Bahnübergang Weck-Werke weiterhin offen und so für öffentlichen Personennahverkehr, Schwerlastverkehr, PKW, Fahrradfahrer und Fußgänger nutzbar bleibt. Er fordert die Gemeindeverwaltung auf, mit allen möglichen Einwendungen und falls erforderlich auch mit Rechtsmitteln gegen die Schließung des Bahnübergangs Weck-Werke vorzugehen. Der Rat begrüßt, dass die Stadt Bonn sich ebenfalls gegen die Schließung ausspricht. Zugleich erwartet der Rat, dass der Rhein-Sieg-Kreis seine bereits in einem früheren Planfeststellungsverfahren geäußerte Ablehnung der endgültigen Beseitigung auch in einem weiteren Planfeststellungsverfahren bekräftigt.

Der Bahnübergang Weck-Werke, der Alfter-Oedekoven mit Bonn-Hardtberg verbindet, soll nach den Plänen der DB Netz AG als dritter Bahnübergang im Bereich Oedekoven geschlossen werden. Zuvor wurden bereits die Übergänge an der Alfterer Straße und am Schöntalweg beseitigt. Der Bund hatte in einer späten Realisierungsphase der Alma-Brücke unerwartet die Mitfinanzierung der Brücke von dieser dritten Schließung abhängig gemacht, obwohl die zunächst getroffene Vereinbarung den verkehrssicheren Umbau des Übergangs vorsah. Die damalige Bürgermeisterin hatte unter Protest der Schließung zugestimmt, um den Bau der Brücke nicht zu gefährden. Der Rat der Gemeinde Alfter und seine Gremien waren an dieser Entscheidung nicht beteiligt und haben daher der Beseitigung auch nie zugestimmt. Dies gilt ebenso für die Stadt Bonn, die in dem Verfahren nicht beteiligt wurde. Insbesondere die Bezirksvertretung Hardtberg der Stadt Bonn wehrt sich daher ebenfalls gegen die Schließung.

Lösungen für den Schwerlastverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr bieten die nun von der DBNetz AG angedachten Überlegungen mit der Unterführung für Fußgänger und Fahrradfahrer leider nicht. Der Schwerlastverkehr der ansässigen Unternehmen würde ohne Not durch die angrenzenden Wohngebiete geleitet.

Die Verkehrsentwicklung bestätigt leider die langjährigen Befürchtungen, dass die K12n mit der Alma-Brücke schon jetzt in den Hauptverkehrszeiten völlig überlastet ist. Es bilden sich in diesen Zeiten schon jetzt lange Rückstaus. Die Beseitigung dieses dritten Bahnübergangs würde diese Situation zusätzlich verstärken und angrenzende Wohngebiete auch mit mehr Individualverkehr belasten.

Bahnübergang Weck-Werke muss offenbleiben

Die Schließung des Bahnübergangs für den motorisierten Verkehr muss verhindert werden. Die neu gestaltete Verkehrsführung über den Bahnübergang soll erhalten bleiben und die Kosten für die Unterführung könnten gespart werden. Dafür sollte der Bahnübergang mit moderner Technik ausgestattet werden, um die Schließzeiten so kurz wie möglich zu halten und zugleich den immer noch erforderlichen Einsatz von Personal bei der BÜ-Sicherung entbehrlich zu machen.

Außerdem wird durch den bevorstehenden Abriss des sogenannten „Tausendfüßlers“ auf der BAB 565 in Bonn über Jahre die K12n/L 183n als Entlastungs-Schleichweg genutzt werden. Ein Verkehrskollaps ist schon jetzt vorhersehbar. Eine Beseitigung des Bahnübergangs am Weck-Werk vor Fertigstellung eines Ersatzbauwerks für den „Tausendfüßler“ wäre ein geplanter Schildbürgerstreich! In Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau sollte gegenüber der Deutschen Bahn AG darauf hingewirkt werden, dass das Planfeststellungsverfahren auf jeden Fall bis nach Abschluss der Bauarbeiten auf der BAB 565 zurückgestellt wird.


 

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