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13.07.2020 03:34

 
 

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Moderne Grundsätze für eine soziale und zuverlässige Baulandentwicklung in Alfter


Bauland gerecht und sozial verträglich für möglichst viele Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen, ist das Ziel der jüngst im Rat der Gemeinde Alfter verabschiedeten Grundsätze zur Baulandentwicklung. Die in Alfter lebenden und arbeitenden Menschen sollen dabei einen besonderen Bonus erhalten, insbesondere, wenn sie sich in der Gemeinschaft ehrenamtlich einsetzen oder über kein so hohes Einkommen verfügen.

Bauland, dass sich im Zugriff der Gemeinde befindet, soll so zur Hälfte nach sozialen Kriterien und zur Hälfte nach Ausschreibung vergeben werden. Außerdem soll geförderter Wohnungsbau realisiert werden. So können alle Bevölkerungsgruppen daran teilhaben. Beim Baugebiet „Buschkauler Feld“ soll dies erstmals Anwendung finden.

Neue Bebauungspläne sollen zukünftig erst in die Umsetzung gehen, wenn die Gemeinde 70 Prozent der zur Bebauung vorgesehenen Flächen erworben oder sich durch Optionsverträge gesichert hat.

Mehr bezahlbarer Wohnraum

Die drei Fraktionen von CDU, FDP und UWG hatten im Rahmen der Erörterung der Grundsätze besonderen Wert daraufgelegt, dass das Papier die Interessen aller Alfterer Bürger berücksichtigt, sozial ausgeglichen ist und gleichzeitig für mehr bezahlbaren Wohnraum in Alfter sorgt. So wurden neben den Bauinteressenten mit mittleren und unterdurchschnittlichen Einkommen auch die Interessen von Alleinerziehenden, Menschen mit Schwerbehinderung, pflegenden Angehörigen sowie Gewerbetreibenden in Alfter berücksichtigt.

Die Grundsätze zur Baulandentwicklung sehen auch die Beteiligung der Bauwilligen an der Finanzierung der Planungs- und Entwicklungskosten eines Baugebietes vor. Damit soll die Allgemeinheit, sprich der Steuerzahler entlastet werden.

Nach der erfolgreichen Erschließung des Baugebietes „Gartenweg“ durch die Gemeinde, hatten alle Fraktionen im Rat beschlossen, aufgrund dieser Erfahrungen Grundsätze für eine sozial geprägte Baulandentwicklung zu erarbeiten. Leider kam in dem eingesetzten Arbeitskreis kein für alle Fraktionen akzeptabler Kompromiss zustande. Die Fraktionen von CDU, FDP und UWG erarbeiteten gemeinsam auf der Basis des Arbeitskreisentwurfs eine für alle Bevölkerungsgruppen akzeptablen Vorschlag, der auch eine Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss am 14. Mai fand.

Hierzu erklärte der stellv. Fraktions- und CDU-Vorsitzende Christopher Ehlert: „Ich danke der FDP und der UWG für die fruchtbare Arbeit und das Ergebnis. Aus unserer Sicht ist das Papier gegenüber allen fair und schließt nicht von vornherein bestimmten Gruppen aus. Es freut uns als CDU sehr, dass soziale Aspekte, wie beispielsweise Pflege von Angehörigen, das Ehrenamt, eine Behinderung oder aber das örtliche Gewerbe bei der Grundstücksvergabe berücksichtigt werden. Es kann aber aus unserer Sicht nicht sein, dass jemand nur aufgrund vorhandener Einkommen oder Vermögen kein Baugrundstück erwerben und darauf ein Eigenheim errichten darf. Wir sehen uns als junge, attraktive Gemeinde, die allen offen steht.


 

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