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CDU Gemeindeverband Alfter

Seniorenunion Alfter – Tour 2022

15. Oktober 2022, Essen

Tagesfahrt nach Essen.

Geschichte erleben? Villa Krupp & Margarethenhöhe

Die Gartenstadt im Herzen des Ruhrgebietes

– Die Margarethenhöhe –

Die Margarethenhöhe, benannt nach der Stifterin Margarethe Krupp, galt schon während ihrer Entstehungszeit zwischen 1909 und 1938 als Paradebeispiel einer modernen Siedlung. Die Gartenstadt ist ein Denkmal von europäischem Rang. Der Dank gilt ebenso Georg Metzendorf, der damals als junger Architekt und Stadtplaner den neuen Gar­ tenstadtgedanken perfekt umgesetzt hat. Und die Stadt Essen, die dieses Bauprojekt aktiv begleitet und unterstützt hat.

Ein trautes Heim, schön gelegen mit Sonnenblick und Heimgarten – und dies mitten in der Großstadt im Herzen des Ruhrgebietes. Was ein wenig nach Widerspruch klingt,

wird auf der Margarethenhöhe Wirklichkeit. Sogar auch, wenn es nach den Straßennamen geht.

Die Margarethenhöhe ist ein Stadtteil im Essener Süden, nahe des Grugaparks. Margarethe Krupp startete ab 1906 anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha das Projekt einer neuen Siedlung. Attraktive Wohnungsbedingungen, nicht nur für Angestellte und Mitarbeiter des Krupp­ Konzerns, waren das Ziel.

1909 begann man mit dem Bau. Bis 1938 entstand die Siedlung in 29 Bauabschnitten unter Federführung des Architekten Georg Metzendorf.

Sie propagierte ein Leben im Grünen, also Siedlungen mit Gärten zur Selbstversorgung, Parks und kleiner Industrie. Das Einfamilienhaus mit Garten wurde zum Ideal der Wohnform.