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Die Alanus-Hochschule steht in der Verantwortung für ihre Alfterer Standorte

CDU: Alfter ist und bleibt auch nach dem Wegzug eine attraktive Gemeinde

In der Gemeinde Alfter wurden viele von der Entscheidung der Alanus-Hochschule überrascht, die beiden Alfterer Standorte der Hochschule bis Ende des Jahres 2028 vollständig aufzugeben.

Bereits ab September 2027 sollen die bisherigen Standorte der Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Campus I – Johanneshof sowie Campus II – Villestraße) schrittweise nach Bad Honnef umziehen. Dort soll der Hochschulbetrieb am ehemaligen Standort der IU International University of Applied Sciences gebündelt werden.

„Auch wenn wir die Fortführung zumindest eines Standortes in Alfter für sinnvoll halten, respektieren wir selbstverständlich die eigenständige Entscheidung der Hochschule, alle Studiengänge sowie die Lehre, Forschung und die künstlerischen Aktivitäten künftig an einem einzigen Standort zu konzentrieren“, teilt der Vorsitzende des Alfterer CDU-Gemeindeverbandes, Jan Duensing, mit.

„Nichtsdestotrotz sehen wir die Alanus-Hochschule und ebenso die Alanus-Stiftung in der Verantwortung, nachhaltige Nutzungen für die bislang genutzten Gebäude und Grundstücke am Johannishof und an der Villestraße zu finden“, macht Duensing deutlich.

Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft stünden dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützend zur Seite.

Es dürfe nicht in Vergessenheit geraten, dass die Gemeinde Alfter und die hier lebenden Menschen einen erheblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Hochschule haben: So wurde erst im Jahr 2009 der zweite Standort an der Villestraße eröffnet, der verkehrstechnisch günstig zwischen dem Bahnhof Bornheim-Roisdorf und der nach der Hochschule benannte Haltestelle der Stadtbahn (Linien 18 und 68).

Das Angebot an Wohnungen hat sich verstärkt an den Bedürfnissen der Studierenden orientiert.

Dass das Land Nordrhein-Westfalen die Hochschule erstmals im Jahr 2002 staatlich anerkannt hat und alle Bachelor- und Masterstudiengänge den Abschlüssen staatlicher Hochschulen gleichgestellt sind, ist nicht zuletzt auf den Einsatz der seinerzeitigen Landtagsabgeordneten Ilka von Boeselager (CDU) zurückzuführen.

Großartige Unterstützung habe die Hochschule darüber hinaus durch die jeweiligen Bürgermeister der Gemeinde, insbesondere durch Frau Dr. Bärbel Steinkemper und Herrn Dr. Rolf Schumacher (beide CDU) erfahren.

Es sei nun die Aufgabe, vor allem die auf die Bedürfnisse der Hochschule ausgerichteten Gebäude langfristig sinnvoll zu nutzen. Eine Nutzung durch die Gemeinde Alfter – für welchen Zweck auch immer überhaupt vorstellbar – wäre nur mit Aufwand an Haushaltsmitteln möglich.

Der Umzug der Alanus-Hochschule wird auch ein Thema sein, wenn die Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen für Kultur und Wissenschaft, Frau Ina Brandes MdL auf Einladung des örtlichen Landtagsabgeordneten Oliver Krauß im September nach Alfter kommen wird. Nähere Informationen zu dem Termin erfolgen zeitgerecht. „Nach unserer Überzeugung wird die Gemeinde Alfter ein attraktiver Wirtschafts- und Wohnstandort bleiben: Mit der unmittelbaren Nachbarschaft zur Bundesstadt Bonn, mit der sehr guten Anbindung an die Wirtschaftsregion Köln/ Bonn sowie mit einer hohen Lebensqualität im Grünen“, ist der Alfterer CDU-Chef Jan Duensing überzeugt.

Kontakt:

Jan Duensing
duensing@cdu-alfter.de

Mario Ciesielski
ciesielski@cdu-alfter.de